Erst mal ChatGPT fragen? Ist so ein Chatbot für Sie, liebe Leserinnen und Leser, auch schon zu einem lieb gewonnenen Begleiter geworden? Kein Wunder. Künstliche Intelligenz ist gefühlt ja gerade überall, sie erlebt ihren großen Durchbruch im Alltag.

Die Industrie ist da längst mittendrin. Das zeigt zum Beispiel eine Umfrage des Lösungsanbieters Cisco unter Industrieunternehmen in 19 Ländern weltweit: 61 Prozent setzen KI bereits in laufenden Prozessen ein. Aber: Nur rund 20 Prozent nutzen sie so umfassend, dass sie aus dem Experimentierstadium herausgewachsen ist.

Genau dieser Übergang fällt vielen Betrieben schwer. Oft bleibt es daher noch bei punktuellen Einsätzen: ein bisschen effizienter hier, etwas schneller da. Das hilft, das spart Zeit, es schöpft das Potenzial aber längt nicht aus. Sogenannte KI-Agenten können Produktion auf ein neues Level bringen: KI-Systeme, die selbstständig entscheiden und handeln. Auch bei komplexeren Aufgaben wie „Sorge dafür, dass diese Maschine nicht ungeplant ausfällt“.

KI verändert und schafft Arbeitsplätze. Wie enorm die Auswirkungen im Job und in anderen Lebensbereichen sind, beleuchten wir in unserem aktuellen KI-Schwerpunkt.

Barbara Auer
aktiv-Redakteurin

Barbara Auer berichtet aus der aktiv-Redaktion Baden-Württemberg vor allem über die Chemieindustrie. Nach dem Studium der Sozialwissenschaft mit Schwerpunkt Volkswirtschaftslehre volontierte sie beim „Münchner Merkur“. Wenn Barbara nicht für aktiv im Einsatz ist, streift sie am liebsten durch Wiesen und Wälder – und fotografiert und filmt dabei, von der Blume bis zur Landschaft.

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