Der industrielle Mittelstand nimmt bei der Digitalisierung Fahrt auf – aber die Herausforderungen gerade für kleinere Betriebe sind immens. Industrie 4.0 bedeutet, dass jenseits der Massenproduktion künftig auch Kleinstserien bis hin zur „Losgröße 1“ wirtschaftlich produziert werden können: Spezialanfertigungen nach Kundenwunsch. Wie verhindern wir, dass der Mittelstand da den Anschluss verliert?

Es geht nicht nur um Breitbandanschlüsse und digitale Bildung – auch um Geld. Industrie 4.0 erfordert immense Investitionen. In Sachen Finanzierung haben wir als Verband verschiedene konkrete Vorschläge gemacht. So ist der Einstieg in die steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung ein bedeutender Baustein.

Wichtig ist auch, die Wertgrenze bei Sofortabschreibungen für geringwertige Wirtschaftsgüter von 410 auf 1.000 Euro anzuheben. Und dringender denn je ist die Wiedereinführung der degressiven AfA als Abschreibungserleichterung.

Diese Maßnahmen würden die Liquidität der mittelständischen Industrie bereits kurzfristig verbessern – und Investitionen anregen.