Das silberweiße, weiche Schwermetall Indium zählt zu den knappsten Rohstoffen, die es auf der Erde gibt – entsprechend ist es mit einem Preis von mehreren Hundert Euro pro Kilogramm ziemlich teuer.
Vorkommen: Die größten Vorkommen gibt es in Kanada und China. Indium fällt hauptsächlich als Nebenprodukt bei der Gewinnung von Zink und Blei an.
Verwendung: Das Metall ist ein wichtiger Rohstoff für die Elektronik-Industrie und wird zum Beispiel für Halbleiter und Kommunikationstechnik verwendet. Indium ist ein Bestandteil von Indiumzinnoxid, das als transparenter Leiter etwa für Displays und Solarzellen genutzt wird.
Interessant: In nahezu jedem Touch-Display steckt Indiumzinnoxid! Im Smartphone sind das jeweils einige Milligramm.

Barbara Auer berichtet aus der aktiv-Redaktion Baden-Württemberg vor allem über die Chemieindustrie. Nach dem Studium der Sozialwissenschaft mit Schwerpunkt Volkswirtschaftslehre volontierte sie beim „Münchner Merkur“. Wenn Barbara nicht für aktiv im Einsatz ist, streift sie am liebsten durch Wiesen und Wälder – und fotografiert und filmt dabei, von der Blume bis zur Landschaft.
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