Innovation und Wettbewerbsfähigkeit

Hessens Unternehmen arbeiten an der Zukunft

Energie ist teuer, der internationale Wettbewerb wird härter – und trotzdem investieren Hessens Industriebetriebe in ihre Zukunft. Was treibt sie an – und was bremst sie dabei aus?

Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands HESSENMETALL. Foto: HESSENMETAlL

Dirk Pollert

Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL

Wer in der Werkhalle, in der Entwicklung oder im Büro arbeitet, weiß: Oft bringen kleine Veränderungen viel. Ein Arbeitsschritt entfällt, eine Maschine läuft zuverlässiger, eine digitale Lösung spart Zeit. Genau so beginnt Fortschritt.

Hessens M+E-Unternehmen arbeiten täglich daran, international wettbewerbsfähig zu bleiben. Sie modernisieren Anlagen, digitalisieren Abläufe, nutzen KI, entwickeln Produkte und qualifizieren Beschäftigte. Das Ziel: auch morgen erfolgreich in Hessen produzieren.

Fakten & Hintergründe

Das ist kein Selbstläufer. Energie und Rohstoffe sind bei uns teuer und die Steuern hoch. Der internationale Wettbewerb wird härter. Die Betriebe müssen deshalb schneller und innovativer werden. Doch während sie ihre Abläufe auf den Prüfstand stellen, wächst die staatliche Bürokratie.

Formulare, Nachweise und lange Genehmigungsverfahren binden Zeit, Geld und Fachkräfte, die für neue Produkte, bessere Prozesse und Investitionen gebraucht werden. Die Industrie will ihre Standorte in Hessen weiterentwickeln. Dafür braucht sie keine Sonderbehandlung, sondern bessere Regeln, schnellere Entscheidungen und mehr Spielraum.

Denn Innovation lässt sich nicht verordnen. Sie entsteht, wenn Menschen Ideen haben und auch den Raum, um sie umsetzen können.

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