Wettbewerbsfähigkeit

Herausforderungen für die M+E-Industrie bleiben groß

Teure Energie, Bürokratie, Fachkräftemangel: Die Herausforderungen für die Metall- und Elektro-Industrie in Hessen bleiben groß. Internationale Unsicherheiten und ein harter Wettbewerb verschärfen die Lage.

Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands HESSENMETALL. Foto: HESSENMETAlL

Dirk Pollert

Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL

Mit dem Beginn des neuen Jahres richtet sich der Blick nach vorn. Für die M+E-Industrie bedeutet 2026 vor allem eines: wichtige Weichenstellungen. Denn ob in der Produktion, in der Verwaltung oder im Alltag – ohne unsere Industrie läuft vieles nicht.

Maschinen, Fahrzeuge, Energieversorgung oder moderne Kommunikation sorgen dafür, dass unsere Welt funktioniert. Die M+E-Industrie ist damit ein zentraler Pfeiler unseres Wohlstands und sichert Millionen Arbeitsplätze.

Fakten & Hintergründe

Aber die Herausforderungen bleiben groß. Hohe Energiepreise, viel Bürokratie, lange Genehmigungsverfahren und Fachkräftemangel belasten die Betriebe. Hinzu kommen internationale Unsicherheiten und harter Wettbewerb. 2026 wird deshalb kein Jahr des Abwartens sein. Viele Unternehmen im Strukturwandel müssen sich neu erfinden, in Innovationen investieren und effizienter werden. Doch dafür braucht es verlässliche politische Rahmenbedingungen.

Wettbewerbsfähige Kosten, moderne Infrastruktur und schnelleres Verwaltungshandeln sind entscheidend für sichere Industriearbeitsplätze. Unser Ausblick für 2026 ist deshalb klar: Nur wenn Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gemeinsam Verantwortung übernehmen, können wir die De-Industrialisierung stoppen.

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