Fränkische Rohrwerke bieten eine Ausbildung mit Zukunft
Nora Klopf und Tiago Mendes Schmauser haben sich bei der Firma Fränkische Rohrwerke für den Einstieg in die bayerische M+E-Industrie entschieden – weil es Sicherheit verspricht, finanziell attraktiv ist und „Spaß macht“.
Das Wichtigste auf einen Blick:
- Auch in Zeiten der Krise ist die M+E-Industrie ein attraktiver Arbeitgeber.
- Jeder junge Mensch sollte früh herausfinden, welcher Beruf zu ihm passt.
- Neben Arbeitsplatzsicherheit und gutem Verdienst muss die Arbeit auch Spaß machen.
Ein Schreckgespenst geht derzeit um. Das Wort „De-Industrialisierung“ ist in aller Munde. Firmen bauen Jobs ab, Vorzeigebranchen verlieren Marktanteile: Der Wirtschafts- und Industriestandort Deutschland steckt in der Krise – und das schon seit Jahren.
Ist eine Ausbildung in der Industrie in diesen Zeiten also noch die richtige Entscheidung? „Na klar“, sagt Tiago Mendes Schmauser (20), angehender Kunststoff- und Kautschuktechnologe im Ende seines zweiten Lehrjahres. „Über die aktuelle Situation der Wirtschaft habe ich mir bei der Berufswahl keinen großen Kopf gemacht – denn alles kann sich schnell ändern“, erzählt der Azubi der Firma Fränkische Rohrwerke im unterfränkischen Königsberg. „Ich bin einfach meinen Neigungen nachgegangen und mache das, was mir Spaß macht.“
Es hieß nach dem Abi: Ab in die Industrie!
Mendes Schmauser liebt die Vielfältigkeit seines Jobs. Während seiner Ausbildung wechselt er häufig die Abteilungen und war bereits unter anderem in der Produktion und in der Qualitätssicherung. So lernt er in kürzester Zeit den Hersteller von Wellrohren und Rohrsystemen in all seinen Facetten kennen. Nach seiner Ausbildung wird es dann vermutlich zu seinen Aufgaben gehören, Produktionsprozesse zu konzipieren, Maschinen einzurichten und zur Stelle zu sein, wenn es im Betrieb mal Probleme geben sollte.
Ich wusste sehr schnell, dass ein Büro nichts für mich ist
Tiago Mendes Schmauser
Probleme lösen – das hat ihm schon als Kind gefallen. Sein Radl hat er schon früh selbst repariert. „Ich habe es auseinandergenommen, genau angeschaut und versucht, es selbst hinzukriegen“, sagt er.
Nach dem Abi ab in die Industrie – das war ihm schon früh klar. Dass es dann schließlich was mit Kunststoff wurde, liegt zum großen Teil am Vater. Der arbeitet selbst in der Branche, wenn auch bei einem anderen Unternehmen.
Jeder sollte wissen: Bin ich Praktiker oder will ich vor den Bildschirm
Praktika oder längere Einblicke ins Berufsleben hält Mendes Schmauser für wichtig, um herauszufinden, was man will. Dabei geht es gar nicht mal um einen konkreten Beruf. „Es hilft schon viel, wenn man sicher weiß, ob man eher ein Praktiker ist oder lieber vorm Bildschirm arbeiten möchte“, sagt er. „Ich zum Beispiel wusste schnell, dass ein Büro nichts für mich ist.“
Ganz anders war es bei Nora Klopf (17). Sie macht bei Fränkische Rohrwerke eine Ausbildung zur Industriekauffrau und hängt viele Stunden am Tag vorm Computer oder am Telefon. Auch sie steht kurz vor dem Ende ihres zweiten Lehrjahres – und hat ebenfalls schon einige Abteilungen der Firma durchlaufen, etwa Einkauf, Verkauf und Marketing. Aktuell arbeitet sie in der internen Kommunikation. Dort organisiert sie etwa das Mitarbeiterfest mit oder bringt sich beim Ferienprogramm für Mitarbeiterkinder ein.
Ausbildungen in der bayerischen M+E-Industrie lohnen sich
Vielfältige Berufschancen: Die M+E-Industrie bietet zahlreiche technische und kaufmännische Ausbildungsberufe – von Mechatronik und Elektronik bis zu IT und Industriekaufleuten. Gute Ausbildungsbedingungen: Auszubildende arbeiten praxisnah mit moderner Technik, lernen verschiedene Unternehmensbereiche kennen und erhalten häufig eine attraktive tarifliche Vergütung. Gute Perspektiven nach der Ausbildung: Fachkräfte sind gefragt und haben Chancen auf Übernahme, Weiterbildungen sowie berufliche Entwicklungsmöglichkeiten in zukunftsorientierten Unternehmen und eine gute Bezahlung
Es ist immer viel los. Die Auszubildende ist ständig im Austausch mit Kollegen, um irgendwas abzuklären. „Seitdem ich in der Kommunikationsabteilung bin, kenne ich die halbe Firma“, erzählt sie. Und es ist immer was zu tun. „Organisationstalent und Kreativität sind da gefragt“, sagt Klopf. „Ich habe gelernt, Projekte und Aufgaben zu priorisieren.“ Erste Erfahrungen damit sammelte sie bereits in einer Schülerfirma. Von der achten Klasse bis zur Mittleren Reife gestaltete und verteilte sie T-Shirts und wirkte am Jahresbericht mit.
In der Industrie wird gut bezahlt
Wie Azubi-Kollege Mendes Schmauser wollte Klopf auch gerne in die Industrie – und das wenn möglich zur Firma Fränkische Rohrwerke. Sie ist in Königsberg nahe des Firmensitzes groß geworden, kennt viele Menschen, die dort arbeiten. „Der Ruf des Unternehmens ist sehr gut“, sagt Klopf. Die Bezahlung in der Industrie ist es auch. „Die Aussicht auf einen relativ sicheren Arbeitsplatz bei einem größeren Unternehmen war natürlich auch attraktiv“, erklärt sie. „Dass mir meine Arbeit Spaß macht, war mir aber genauso wichtig.“
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