Dysprosium ist ein relativ weiches Metall, das zu den seltenen Erden zählt.
Vorkommen: Dieses Element kommt in verschiedenen Mineralien vor, wie Monazit und Bastnäsit. Abgebaut wird es vor allem in China, aber auch in Australien und den USA.
Verwendung: Dieses Metall ist stark magnetisch und extrem hitzebeständig. Daher steckt es in Hochleistungsmagneten, etwa in den Motoren von E-Autos und Windrädern. Es wird für die Energiewende immer wichtiger. Dysprosium steckt auch in Festplatten, Lasertechnik, Motoren und Mikroelektronik.
Interessant: Ohne Dysprosium wären viele moderne Maschinen weniger effizient. Sein Name kommt übrigens aus dem Griechischen und heißt „schwer zugänglich“, weil es schwer zu isolieren ist.

Barbara Auer berichtet aus der aktiv-Redaktion Baden-Württemberg vor allem über die Chemieindustrie. Nach dem Studium der Sozialwissenschaft mit Schwerpunkt Volkswirtschaftslehre volontierte sie beim „Münchner Merkur“. Wenn Barbara nicht für aktiv im Einsatz ist, streift sie am liebsten durch Wiesen und Wälder – und fotografiert und filmt dabei, von der Blume bis zur Landschaft.
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