Von der Anlagenmechanikerin zum Fachinformatiker, von der Industriekauffrau über den Mechatroniker bis zur Zerspanungsmechanikerin – Tausende Jugendliche haben in den vergangenen Tagen ihre ersten beruflichen Schritte in einem von 40 möglichen Ausbildungsberufen der Metall- und Elektro-Industrie gemacht. Mit einer Ausbildung in diesen Unternehmen rüsten sich junge Menschen für die Zukunft – und die Betriebe für die Sicherung ihrer Fachkräfte.

Es gibt auf dem Ausbildungsmarkt noch freie Stellen

Auch und vor allem in unserem Industriezweig setzt die wirtschaftliche Extremlage durch die Corona-Pandemie den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nach wie vor stark unter Druck. Trotz der großen Herausforderungen halten unsere Unternehmen engagiert an der Ausbildung fest. Aktuell planen drei Viertel der nordrhein-westfälischen M+E-Betriebe, das Ausbildungsangebot nicht zu reduzieren. In dieser Ausnahmesituation ein guter Wert.

Aber es gibt auf dem Ausbildungsmarkt auch noch Chancen – und zwar auch noch in diesen Wochen –, die es zu nutzen gilt: Die Besetzung der freien Plätze und das Matching zwischen Betrieben und Bewerbern müssen weiterhin forciert werden. Zentrale Aufgabe bleibt es, junge Menschen über ihre Zukunftschancen zu informieren und ihnen die vielfältigen Perspektiven in der M+E-Industrie aufzuzeigen.