Die Reportage auf dieser Seite zeigt: Nachwuchssicherung ist für Metall- und Elektro-Firmen wichtiger denn je. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft fehlten im Frühjahr bundesweit 315.000 Arbeitskräfte im MINT-Bereich, also in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Damit erreichte die MINT-Lücke den Höchststand seit Start der Erfassung 2011. Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm die Zahl fehlender Fachkräfte um 32,5 Prozent zu – trotz Zuwanderung.

Die Rente mit 63 hat Engpässe bei MINT-Berufen verschlimmert

Zukünftig wird die Lücke vor allem bei MINT-Facharbeitern noch deutlich größer, wenn nicht zusätzliche Potenziale erschlossen und mehr junge Leute für diese Berufe gewonnen werden. Auch die Rente mit 63 hat die Engpässe bei MINT-Beschäftigten weiter verschlimmert. Speziell bei den Akademikern verringert dagegen ein steigender Anteil von MINT-Studenten den erwarteten Engpass.

Mit zahlreichen Projekten wie etwa dem Solar-Cup (Bericht auf Seite 3) arbeiten der Arbeitgeberverband und seine 300 Mitgliedsfirmen daran, den MINT-Nachwuchs zu sichern. Die Aufgabe bleibt.