Bastian Billmeyer fertigt bei Toolcraft Präzisionsbauteile für Motorsport und Luftfahrt
Der angehende Zerspanungsmechaniker Bastian Billmeyer ist während seiner Ausbildung beim fränkischen Unternehmen Toolcraft bereits an modernsten Maschinen im Einsatz. Denn es kommt auf Perfektion und Präzision an.
Er fertigt an hochmodernen CNC-Maschinen Präzisionsbauteile aus Metall für Hightech-Anwendungen – und hat eine Menge Freude dabei. Bastian Billmeyer (17) ist angehender Zerspanungsmechaniker beim Unternehmen Toolcraft. Am Firmensitz im mittelfränkischen Georgensgmünd arbeitet er im zweiten Lehrjahr.
Seine Liebe zum Werkstoff Metall entdeckte der junge Mann schon früh. Billmeyer besuchte in der Realschule den Werken-Zweig und hatte im Unterricht mit vielen Werkstoffen zu tun. Unter anderem während eines Praktikums lernte er Toolcraft kennen – und schätzen. „Hier kann ich viel lernen und es herrscht eine sehr gute Atmosphäre“, sagt er.
Die moderne Ausbildungswerkstatt ist bestens ausgestattet
Billmeyers Job ist vor allem die Herstellung von Bauteilen aus Metall. Bei Toolcraft sind das häufig Präzisionsbauteile für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, in der Halbleiter-Industrie oder im Motorsport. Sie erfordern einen extrem hohen Grad an Genauigkeit und werden aus hochwertigen Materialien wie Nickel-, Titan- und Aluminiumlegierungen gearbeitet.
Billmeyer steht bei Toolcraft eine bestens ausgestattete Ausbildungswerkstatt zur Verfügung. Bereits im zweiten Lehrjahr kann er an modernsten CNC-Werkzeugmaschinen arbeiten. Das ist durchaus eine Herausforderung. Aber die nimmt er gerne an. Immer wieder muss er neue Software verstehen und lernen, zusätzliche Programmiersprachen zu beherrschen, berichtet er. „Das heißt, man muss immer am Ball bleiben, sich ständig weiterentwickeln.“
Die Devise bei Problemen: Nicht den Kopf in den Sand stecken
Der junge Azubi hat Spaß an schwierigeren Aufgaben. „Ich teste gerne Grenzen aus und schaue, was eine Maschine hergibt oder inwieweit ich Prozesse optimieren kann.“ Die Bauteile müssen allerdings am Ende bis ins kleinste Detail passen. „Aber das liegt mir, denn ich bin schon ein ziemlicher Perfektionist.“
Trotzdem kann immer mal was schiefgehen – bei einem Azubi sowieso. „Bei Fehlern, Problemen und schwierigen Fragen darf man nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern muss neue Sachen ausprobieren und einfach weitermachen“, sagt Billmeyer. Unterstützt wird er dabei in erster Linie von einem erfahrenen Ausbilderteam. Zudem gibt es Kollegen, bei denen er sich Rat holen kann. „Da scheue ich mich auch nicht“, sagt er.
Das könnte Sie auch interessieren:







