Aktuelle Herbstumfrage: Hessens Industrie bleibt pessimistisch
Jedes dritte Unternehmen beurteilt seine Lage als „schlecht“. Laut Herbstumfrage des Arbeitgeberverbands Hessenmetall erwarten die Betriebe in den kommenden sechs Monaten keine Erholung.

Die Stimmung in der hessischen Metall- und Elektro-Industrie ist zum Jahresende weiter pessimistisch, denn die Firmen sehen auch in den kommenden Monaten keine Erholung. Das ist das Ergebnis der Herbstumfrage des Arbeitgeberverbands Hessenmetall, an der sich 143 Mitgliedsunternehmen mit rund 45.000 Beschäftigten beteiligt haben.
Demnach beurteilt jedes dritte Unternehmen, und damit mehr als noch im Frühjahr, seine Lage als „schlecht“. Dagegen schätzt nur jeder vierte Betrieb die Lage als „gut“ ein. Die Erwartungen für die kommenden sechs Monate zeigen wenig Optimismus: Nur 16 Prozent der Unternehmen erwarten eine Verbesserung der Lage. Die überwiegende Mehrheit, knapp zwei Drittel der Befragten, geht davon aus, dass die aktuelle Lage bleibt.
Ein Drittel muss die Belegschaft reduzieren
Ein Drittel der Unternehmen musste seit dem Frühjahr seine Stammbelegschaft reduzieren und auch in den kommenden sechs Monaten erwartet fast jedes dritte Unternehmen einen Beschäftigungsrückgang. Betroffen ist vor allem die Produktion. Dazu der Vorstandsvorsitzende von Hessenmetall Wolf Matthias Mang: „In der hessischen M+E-Industrie leuchten inzwischen alle Warnlampen und der Druck auf die Arbeitsplätze ist enorm.“

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