Northeim. Ihren Eltern in Produktion oder Verwaltung einmal über die Schulter schauen – das machten 50 Jungen und Mädchen zwischen 10 und 14 Jahren kürzlich bei Conti im südniedersächsischen Northeim. Den „Zukunftstag“ des Konzerns nutzten sie zu einer Werkbesichtigung. Auch ein Besuch bei der Werkfeuerwehr und im Labor für Material- und Produktprüfung stand auf dem Programm.

Das Highlight war für die Kinder jedoch, einmal in einer von vier Werkstätten selbst etwas herzustellen. „Wir durften einen Flaschenöffner bauen, das hat Spaß gemacht“, sagt Erik Meyer, einer der jungen Besucher. Er findet: „Das ist richtig cool hier – besonders die großen Maschinen sind beeindruckend.“ Die Kinder erhielten zudem die Möglichkeit, ihr frisch erworbenes Wissen über den Standort in einem Quiz zu testen. Die drei besten Ergebnisse wurden prämiert.

Nächstes Jahr will Conti mehr Kinder einladen

„Es macht Spaß, unseren Besuchern – und damit den potenziellen zukünftigen Mitarbeitern – den Standort sowie die hier angebotenen Ausbildungs- und Berufsbilder näherzubringen“, so Melanie Wist, Leiterin der Personalabteilung.

Und Standortchef Thomas Perkovic kündigt an: „Wir werden weiterhin alles tun, den interessanten Continental-Standort hier in Northeim bekannter zu machen. Ich kann schon heute sagen: Wir freuen uns auf noch mehr Kinder im kommenden Jahr!“

Werner Fricke
Autor

Werner Fricke kennt die niedersächsische Metall- und Elektro-Industrie aus dem Effeff. Denn nach seiner Tätigkeit als Journalist in Hannover wechselte er als Leiter der Geschäftsstelle zum Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall. So schreibt er für aktiv über norddeutsche Betriebe und deren Mitarbeiter. Als Fan von Hannover 96 erlebt er in seiner Freizeit Höhen und Tiefen.

 

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