Moment mal!

Zu teure Leuchttürme? Können wir in Deutschland auch!

Tolle Aussicht, kein Aufzug: Griechischer Leuchtturm. Foto: dpa

Den nächsten Urlaub mal ganz anders verbringen: auf einer ziemlich einsamen Insel, mit tollem Ausblick – und reichlich Treppensteigen? Wer das spannend findet, kann sich an die griechische Marine wenden.

Die hat nämlich inzwischen gemerkt, dass sie kein Geld mehr hat für die Instandhaltung ihrer etwa 1.300 Leuchttürme. Turm-Paten sollen’s nun richten; wer saniert, darf gratis logieren. Nebenbei räumte das zuständige Ministerium ein, dass einige der alten Leuchtfeuer dank der modernen Navigationssysteme ja sowieso nicht mehr nötig seien …

Sich Sachen leisten, die man kaum bezahlen kann – und die man nicht unbedingt braucht: Das kann nicht nur der Pleite-staat am Mittelmeer!

Wir hätten da aktuell zum Beispiel die Hamburger Elbphilharmonie zu bieten. Den Geisterflughafen nahe Kassel. Oder seinen endlos unfertigen großen Bruder in Berlin. Ach ja: Wie hieß noch mal jedes dieser Vorhaben im stolzen Polit-Sprech? Genau: „Leuchtturm-Projekt“.


Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang