Baufinanzierung

Zinsen können auch steigen …

Warum Bauherren jetzt nicht zu hoch pokern sollten

München. Baugeld ist nach wie vor extrem billig. Das verlockt dazu, ein etwas höheres Darlehen aufzunehmen als eigentlich geplant – oder gar mit auf Kante gestrickter Finanzierung den sonst nicht möglichen Immobilienkauf zu wagen.
Aber das ist riskant: Denn unterwegs lauert das Risiko steigender Zinsen. Wie es sich auswirken kann, zeigt eine Beispiel-Rechnung.

Nimmt man dieser Tage ein mit 3 Prozent zu verzinsendes Baudarlehen über 150.000 Euro auf, ergibt sich bei 1 Prozent Anfangstilgung und 15 Jahren Laufzeit eine Monatsrate von 500 Euro. Die steigt aber auf mehr als 700 Euro, wenn die Restschuld dann am Ende der Laufzeit zu 6 Prozent Zinsen weiterfinanziert werden muss. Und mit Blick auf die letzten paar Jahrzehnte sind 6 Prozent fürs Baugeld ja sozusagen nur guter Durchschnitt.

Tilgungsrechner im Internet

Wer sich das Beispiel-Darlehen mit 2 Prozent anfänglicher Tilgung leisten kann, startet mit einer Monatsrate von 625 Euro. Darf diese Belastung nicht steigen und der Zinssatz verdoppelt sich wie gehabt nach 15 Jahren, verlängert das die Zeit bis zur kompletten Rückzahlung um sieben Jahre. Und macht die gesamte Baufinanzierung rund 50.000 Euro teurer als bei einem dauerhaften 3-Prozent-Kredit. Das weist der gratis nutzbare Tilgungsrechner des Münchner Baufinanzierungsberaters Interhyp aus (www.interhyp.de).

Das Zinsänderungsrisiko ist natürlich umso geringer, je schneller getilgt werden kann – und je kleiner damit die Restschuld am Ende der Festschreibungszeit noch ist.


Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang