Bildung

Wo steckt das Gift?


Zaubertinte: Lehrerinnen erkundigen sich am Stand des Chemie- und Pharma-Unternehmens Merck nach dem Rezept für „Zaubertinte“. Foto: Scheffler

Lehrer experimentieren beim Forschertag

Frankfurt. Lust auf ein Rätsel? Los geht’s: Vor uns stehen zwei klare Flüssigkeiten. Eine ist reines Wasser, die andere ein Gift. Nur – wie unterscheidet man sie? Neugierig machen sich Lehrer ans Werk, um dafür eine Lösung zu finden.

Der Anlass: Forschertag in der Jahrhunderthalle Frankfurt. „Beim Experimentieren verhalten sich Erwachsene wie die Kinder“, sagt Carina Hesse, Chemielehrerin und Chefin der Firma 3up für kindgerechte Frühförderung in Frankfurt. Sie leitet den „Gift-Workshop“, eines der vielen praxisorientierten Angebote neben Fachvorträgen für rund 450 Pädagogen.

Ziel der Aktion: Den Schülern über die Lehrer Naturwissenschaften nahezubringen. Gefördert wird der Forschertag von den Chemieverbänden Hessen, die damit im Internationalen Jahr der Chemie 2011 einen eigenen Akzent setzen möchten.

Und wie erkennt man nun das Gift? Dabei helfen Eier, Kerzen, Löffel und Uhrglas. Beispiel Ei: In der einen Flüssigkeit (Wasser) sinkt es auf den Grund, in der anderen schwimmt es obenauf. Hesse: „Die giftige Flüssigkeit ist hoch konzentriertes Natriumchlorid, eine Kochsalzlösung. Das Salz verändert die Dichte des Wassers.“

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