Warum eigentlich …

… wird Teig mit Backpulver so schön locker?

Kekse gehören traditionell einfach zu Weihnachten. Weshalb das Naschwerk mithilfe von Backpulver so gut gelingt erklärt Jan Bach, Vertriebsleiter beim Chemie-Unternehmen Solvay.

Foto: Fotolia

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Vanillekipferln, Spritzgebäck, Gewürzkuchen – für viele Leckereien braucht man Backpulver. Mithilfe des Treibmittels, einem Mix aus drei Komponenten, wird der Teig luftig.

Die Tüte enthält einen Säureträger (zum Beispiel Weinsteinsäure), ein Trennmittel wie Stärke und einen Träger für Kohlenstoffdioxid (CO2). Für Letzteren eignet sich Natriumbicarbonat. Produziert wird es zum Beispiel vom Chemie-Unternehmen Solvay, das Standorte in Bad Wimpfen und Freiburg unterhält. Das feine, weiße Pulver („Bicar“) ist ein Natriumsalz der Kohlensäure. Bei über 60 Grad Celsius reagiert es mit der Säure im Backpulver. „Dabei entsteht CO2. Die kleinen Gasbläschen lockern den Teig auf und vergrößern sein Volumen“, erklärt Vertriebsleiter Jan Bach, der für Deutschland und Zentraleuropa zuständig ist.

Fälschlicherweise wird Backpulver oft mit Natron gleichgesetzt. Doch im Gegensatz zu der Mischung handelt es sich um reines Natriumbicarbonat. „Dann braucht es beim Backen eine saure Komponente im Teig, damit die gewünschte Reaktion stattfindet“, so Bach. Joghurt in Muffin-Teigen beispielsweise – dann reicht Natron aus.


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