Rückwärts denken

Wie das Eigenheim die Rente erhöhen kann

Das Häuschen verfrühstücken? In Deutschland wird das bisher nur selten gemacht. Foto: Roth

Berlin. Im Alter nicht nur in den eigenen vier Wänden bleiben, sondern zugleich auch von ihnen leben? Dass das nun auch in Deutschland klappen kann, sollte man zumindest wissen. Der Trick heißt „Rückwärts-Hypothek“.

Dabei bekommt der Eigenheimer monatlich eine Zahlung von der Bank als zusätzliche Rente. Dadurch sammeln sich Schulden plus Zinsen an. Getilgt werden sie aber erst im Todesfall – durch den Verkauf der Immobilie! Falls Erben das Haus möchten, müssen sie eben die Schuld begleichen.

Bisher nur wenige Anbieter

Die Sache eignet sich vor allem „für Eigentümer ab 60 mit magerer Rente, die unbedingt in den eigenen vier Wänden bleiben möchten“, so der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, der schon das Produkt „Immorente“ in Schleswig-Holstein testet.

Damit ist er ein Vorreiter. Noch gibt es nämlich nur sehr wenige andere Anbieter, darunter die „Immokasse“ in Oberhaching bei München.

Zweites Problem: Entscheidend ist der Wert, den die Immobilie am Ende der Laufzeit voraussichtlich haben wird. Und damit kommt längst nicht jedes Eigenheim infrage.


Mehr zum Thema:

Normalerweise ist er die größte Anschaffung des Lebens: der Kauf einer eigenen Immobilie. Es gilt also, sich vor dem Gang zum Notar so gut wie nur irgend möglich zu informieren – sowohl, was das Objekt selbst und seine Lage betrifft, als auch über die Baufinanzierung.

aktualisiert am 27.09.2017

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