Kommentar

Werkverträge und Zeitarbeit: „Auch Flexibilität ist entscheidend“

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm. Foto: Verband

Nur international wettbewerbsfähige Unternehmen können Arbeitsplätze sichern und schaffen. Voraussetzung dafür sind nicht allein verkraftbare Kosten – von der Energie bis zur Arbeit. Ein entscheidender Punkt ist auch Flexibilität.

Um auf die immer härtere Konkurrenz die richtige Antwort zu haben, müssen unsere Betriebe beweglich sein. Zum Beispiel mit Werkverträgen, damit sich jedes Unternehmen auf sein Kerngeschäft – also, das was es am besten beherrscht – konzentrieren kann.

Und mit Zeitarbeit, um Auftragsspitzen abzufedern. Wegen der seit Ende 2012 in der Metall- und Elektroindustrie gezahlten Zuschläge hat sie sich schon deutlich verteuert. Ich warne deshalb eindringlich vor weiteren Regulierungen.

Zudem ist Zeitarbeit alles andere als ein Massenphänomen. In Bayerns M+E-Industrie gibt es fast 790.000 Stammkräfte und gerade einmal rund 30.000 Zeitarbeitnehmer.


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Der Standort D verliert an Wettbewerbsfähigkeit. Davor warnt eindringlich Alfred Gaffal, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. Warum ihm steigende Arbeitskosten große Sorgen machen, lesen Sie hier.

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