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Bilanz bis Herbst 2017: minus 1 Prozent

Weniger Überstunden

Nürnberg. Die gute Konjunktur und die in vielen Betrieben gut gefüllten Auftragsbücher führen im Durchschnitt nicht zu einer höheren zeitlichen Beanspruchung der Arbeitnehmer: Bundesweit wurden 1,27 Milliarden Überstunden im Zeitraum Januar bis September 2017 gemacht, 1 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum 2016. Das berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg.

Bereits 2016 hatte es mit 1,73 Milliarden Überstunden im gesamten Jahr einen historischen Tiefstand gegeben. 1991, zu Beginn der gesamtdeutschen Statistik, waren es noch 2,48 Milliarden. Auf den Einzelnen heruntergerechnet ist die Belastung noch stärker zurückgegangen – denn die Zahl der Arbeitnehmer ist ja deutlich gestiegen. 

Nach der jüngsten Quartalsstatistik, für Juli bis September 2017, machten die Beschäftigten (Führungskräfte inklusive) in diesen drei Monaten im Schnitt insgesamt 11 Überstunden. Davon wurden 5,3 Stunden zusätzlich entlohnt.


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