Wettbewerbsdruck in der Branche verschärft sich

Weniger Bankfilialen

Frankfurt. Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland 32.026 Zweigstellen von Banken. Das sind 2019 weniger als 2015, berichtet die Bundesbank.

Im gleichen Zeitraum ging die Gesamtzahl der Kreditinstitute um 72 auf 1.888 zurück. „Dies ist ein klares Signal dafür, dass der Druck durch Wettbewerb und Niedrigzinsumfeld weiter hoch ist“, sagte Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret. Die Geldhäuser würden Kosten und Vertriebswege auf den Prüfstand stellen. Am stärksten fiel der Rückgang der Filialen bei den Sparkassen aus, minus 922. Dort ist allerdings mit jetzt 10.939 Zweigstellen die Zahl weiterhin am größten. Der Anteil am Gesamtnetz beträgt 39 Prozent.

Bei den Genossenschaftsbanken gab es einen Rückgang um 283 auf 9.444 Filialen, was einem Anteil von 29 Prozent entspricht.

Rückläufig ist auch die Auslandspräsenz deutscher Kreditinstitute, sowohl die Zahl der Tochterunternehmen als auch der Filialen.


Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang