Wir machen’s …

Wasserglas

Foto: Werk

Ein Wasserglas als Gefäß kennt jeder. Es kann mal zersplittern. Es gibt aber auch Gläser, die sich in Wasser auflösen lassen! Sogenanntes Wasserglas. Die Substanz braucht man beispielsweise für langlebige Farben oder in Waschmitteln, um Schmutz zu binden. In veredelter Form landet sie als Polierkörper in Zahnpasta.

„Bei Wasserglas handelt es sich um hochreine Silikate“, sagt Joachim Krakehl, Leiter Technisches Marketing bei Wöllner. Das Unternehmen in Ludwigshafen zählt zu den führenden Herstellern Europas.

„Für Laien fühlt es sich wie normales Glas an“, so Krakehl. Der Unterschied: Gläser, die wir als Gefäße nutzen, beinhalten mehrwertige Ionen wie Kalzium und Magnesium. Das macht sie unlöslich. „Wasserglas dagegen beinhaltet neben Silikatanteilen nur einwertige Ionen wie Natrium.“ In der Produktion werden die Rohstoffe geschmolzen, abgekühlt und gebrochen. Unter Druck und hoher Temperatur löst man die Stücke in Wasser. Je nach Anwendung kann man die Zusammensetzung der Flüssigkeit steuern: Wöllner führt über 100 Varianten.


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