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Was „Vom Winde verweht“ dem neuen „Star Wars“-Film voraus hat

„Vom Winde verweht“: Clark Gable herzt Vivien Leigh. Foto: dpa

Obacht, Millionen-Frage: Welcher ist der erfolgreichste Film aller Zeiten? „Das Erwachen der Macht“, siebter Teil der „Star Wars“-Saga? Jener Blockbuster also, der gerade an der Kinokasse abgeht wie Rakete: bester Eröffnungtag, beste Drei-Wochen-Bilanz?

Nix da: „Vom Winde verweht“ ist die richtige Antwort. Vor 77 Jahren kam der Schmachtfetzen in die Kinos. Und war kommerziell so erfolgreich, dass selbst Fiesling Darth Vader vor Neid ganz blass würde um die Nase. Wenn er denn eine hätte …

Den Grund dafür kann kein Laserschwert zersäbeln: Inflation! Zwar spielte der neue Sternenkrieg-Streifen in den ersten drei Wochen allein in den USA laut Branchendienst „Box Office Mojo“ schon gut 750 Millionen Dollar ein. „Vom Winde verweht“ sieht da eher alt aus. US-Erlöse insgesamt: 200 Millionen.

Bloß: 1939 kostete eine Kinokarte 23 Cent. In heutigen Preisen gerechnet kam der Liebesfilm aber auf 1,7 Milliarden Dollar. Dass „Star Wars VII“ das toppt, ist unwahrscheinlich: Die ersten sechs Teile lagen klar drunter – so wie alle anderen Filme der Kinogeschichte.


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aktualisiert am 11.12.2017

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