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Schon gewusst ...

... was Drehrohröfen draufhaben?

Sie werden 1.500 Grad heiß: Drehrohröfen sind das Herzstück vieler Chemie-Produktionen. In ihnen werden Granulate und Pulver kalziniert, gesintert, gebrannt oder oxidiert. Wie zum Beispiel bei Ibu-tec in Thüringen.

1.500 Grad heiß: Im Drehrohrofen entstehen Pulver und Granulate. Foto: Werk

1.500 Grad heiß: Im Drehrohrofen entstehen Pulver und Granulate. Foto: Werk

Weimar. Drehrohröfen sind ein spektakulärer Anblick. Die zylindrischen Apparate drehen sich kontinuierlich um die eigene Achse. Die leichte Neigung sorgt zusammen mit der Rotation für den Produkt- und Brennstofftransport.

Bei bis zu 1.550 Grad werden Pulver und Granulate etwa kalziniert, gesintert, gebrannt oder oxidiert. Beheizt werden die Öfen direkt im Drehrohr oder von außen über die Drehrohrwand. Es lassen sich hohe Durchsätze und so vergleichsweise niedrige Produktionskosten realisieren.

Investitionen am Standort Bitterfeld-Wolfen

Das Unternehmen Ibu-tec advanced materials aus Weimar in Thüringen (rund 150 Beschäftigte) gilt als einer der führenden Spezialisten weltweit. Es produziert Pilotmengen im Kundenauftrag, entwickelt und verbessert Produkte und Verfahren, betreibt Lohnfertigung, entwirft Produktionsanlagen und berät Kunden. Zudem hat es mit dem Pulsationsreaktor ein neues Verfahren auf dem Gebiet der thermischen Prozesse erfunden.

Allein in Weimar hat Ibu-tec 16 verschiedene Drehrohröfen. Bald werden in Bitterfeld-Wolfen weitere hinzukommen. Hier investiert das Unternehmen gerade, um vor allem gefragte Rohmaterialien für Batteriewerkstoffe und chemische Katalysatoren herstellen zu können.


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