Innovation

Was deutsche Betriebe alles erfinden


Laboranalytik: Rund zehn Jahre entwickelten die Spezialisten von Westland am Lotus-Patent. Foto: Werk

Die erstaunlichsten Innovationen der letzten Ausgaben und wer von Mutter Natur „abgeguckt" hat

Wenn Waschmaschinen sparsamer arbeiten, Autos an der roten Ampel Sprit sparen, Unterwäsche in kalten Tagen als elektrische Heizung fungiert oder der Lachs aus dem Supermarkt garantiert grätenfrei ist – dann waren die Erfinder in den Betrieben am Werk. Sie helfen auch beim Kampf gegen Hochwasser, beim Streben nach Schönheit und beim sicheren Reisen mit Hochgeschwindigkeitszügen. Und bei sehr wichtigen Dingen im Alltag: etwa wenn die Babywindel schön trocken bleibt oder unsere Zähne gesund bleiben.

Dabei findet Innovation nicht in nur der Forschungsabteilung statt. Rund 1,2 Millionen Ideen kommen jährlich von den Mitarbeitern, berichtet das Deutsche Institut für Betriebswirtschaft. 70 Prozent setzten die Arbeitgeber davon um. Das zeigt, welchen Stellenwert Ideenmanagement mittlerweile eingenommen hat. Besonders ausgeprägt ist es übrigens in der Auto-Industrie – die nicht nur mit Elektro-Antrieben, sondern auch mit immer raffinierteren Verbrennungsmotoren punktet. Umgekehrt kommen auch viele Ideen Mitarbeitern zugute, etwa wenn sie Jobs in der industriellen Fertigung rückenschonend machen. Überhaupt: Innovation bedeutet nicht immer ein neues Produkt, oft ist es auch ein neues Verfahren. Das ist zum Beispiel beim Pakete-Transport oder in der Lagerhaltung der Fall.

Nicht selten steht Mutter Natur für technische Neuheiten Pate. Etwa die Lotus-Pflanze, der Elefantenrüssel oder die Bärentatze. Und Innovationen schützen die Umwelt. Gut zum Beispiel, wenn das schädliche Klimagas Kohlendioxid als Ausgangsstoff in der Kunststoff-Produktion eingesetzt wird, statt in die Atmosphäre zu entweichen.

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