Moment mal!

Was der Jugend Halt gibt: Smartphones statt Kippen?

So geht lässig heute: Keine Hand frei für die Kippe. Foto: Mauritius

Rauchen ist uncool. Den wissenschaftlichen Beleg dieses Trends zeigt die kürzlich vorgestellte „Drogenaffinitätsstudie Jugendlicher“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

In der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen zählen derzeit 8 Prozent zu den Rauchern. Vor 15 Jahren waren es mehr als dreimal so viele. Acht von zehn Jugendlichen sagen sogar, noch nie an einer Kippe gezogen zu haben. Rekord!

„Die auf Prävention ausgerichtete Drogenpolitik der Bundesregierung zeigt Wirkung“, meint deren Drogenbeauftragte Marlene Mortler. Bei allem Respekt vor den amtlichen Bemühungen – vielleicht ist es ja nicht so sehr das Info-Material für Schulen, auch nicht die Größe der Warnung auf der Zigarettenschachtel. Sondern schlicht der Zeitgeist.

Oder auch das Smartphone? Immerhin bietet es ebenfalls ständige Ablenkung und eine Antwort auf die Frage: „Wohin mit meinen Händen?“ Unwiderstehlich für um Lässigkeit bemühte Heranwachsende! Also nicht immer meckern, wenn der Nachwuchs auf den Touchscreen starrt.


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aktualisiert am 11.12.2017

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