Papier-Knöllchen war gestern

Warum Politessen plötzlich produktiver arbeiten

Keine SMS! Diese Politesse meldet ein Parkvergehen. Foto: Raupold

Apps gibt es für alles und jedes. Um den Reifegrad von Melonen zu prüfen etwa oder um die eigenen Kusskünste zu bewerten. Natürlich ist nicht jede App eine echte Bereicherung. Und eine kommt so manchen Zeitgenossen richtig teuer zu stehen: die Bußgeld-App.

Sie revolutioniert jetzt das Knöllchen-Wesen, etwa in Mönchengladbach. Statt mit dickem Formular-Bündel ziehen die Politessen dort mit dem Smartphone los. Und auf einmal geht alles ganz fix: Auto fotografieren, Daten eintippen, auf „senden“ drücken – schon surrt ein digitaler Strafzettel an die Bußgeld-Abteilung.

Mit dem Knöllchen 2.0 macht Mönchengladbach vor, wie Technik die Produktivität steigern kann: 10 Prozent mehr Verwarnungen schon im ersten Jahr, bei gleichem Personal. So geht Effizienz! Könnte Otto Normalparker da nicht gegenhalten? Etwa per Politessen-Warn-App? Und tatsächlich: Auch so was ist schon seit einer Weile auf dem Markt ...


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