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Warum Italiener das Thema Rente entspannter sehen

Geben und nehmen: Familienbande sind wichtig. Foto: Getty

Dolce vita – das ist nicht nur Vino, Pizza und Amore. Es ist auch eine lockere Einstellung zum wichtigen Thema Altersvorsorge. Nur 23 Prozent der Italiener legen privat etwas für den Ruhestand zurück, aber 61 Prozent der Deutschen.

Das haben jetzt US-Forscher des renommierten Pew-Instituts herausgefunden. Und sie beleuchten auch einen wichtigen Grund für diesen Unterschied: die Familie!

Für Italiener ist es nämlich ganz normal, die Eltern im Ruhestand finanziell zu unterstützen. 87 Prozent sehen das so, in Deutschland sind es 58 Prozent. Dafür bekommen sie vorher auch mehr Hilfe von Mamma und Papà: 60 Prozent der Italiener stecken ihren erwachsenen Kindern Geld zu, bei den Deutschen 48 Prozent.

Und der Zusammenhalt ist nicht nur finanzieller Natur. 70 Prozent der Italiener, deren Kinder nicht mehr zu Hause leben, haben zu ihnen täglich Kontakt. Bei den Deutschen sind es hingegen nur 32 Prozent. Das hilft übrigens auch bei einem anderen drängenden Problem der Deutschen: dem der Kinderbetreuung.


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