Energie

Warum brauchen Lampen immer weniger Strom?


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Glühbirnen ersetzen spart Bares

Verheizen Sie Ihr Geld noch mit Glühbirnen? Dann ist es höchste Zeit, sie zu ersetzen. Die klassische Glühbirne wandelt nur 5 Prozent der eingesetzten Energie in Licht um, riesige 95 Prozent verpuffen als Wärme.

„Der Strom erhitzt den Glühfaden so stark, dass er leuchtet“, erklärt Klaus Trampert vom Lichttechnischen Institut der Uni Karlsruhe. „Für jedes Watt erhält man nur fünf Lumen Licht.“ In Lumen misst man die Helligkeit einer Lampe.

Dabei hat die Glühbirne harte Konkurrenz: Halogen-Strahler, Kompakt-Leuchtstofflampen und Leuchtdioden, kurz LEDs.

In ihnen hilft die Chemie beim Licht erzeugen und Energiesparen mit. Bei den Halogen-Lampen über ein Schutzgas, bei den Energiespar-Lampen durch das Leuchtgas, bei LEDs durch das leuchtende Halbleiter-Material.

Experten schwören auf die Energiesparlampe. Sie arbeitet sehr effizient, kommt auf 60 Lumen Lichtausbeute pro Watt und ist im Preis meist akzeptabel.

Technik-Freaks bringt die Leuchtdiode zum Schwärmen (in Auto-Rückleuchten und Taschenlampen). Sie arbeitet mit bis zu 80 Lumen Lichtausbeute pro Watt sehr sparsam. Der Haken: Sie ist teuer, klein und strahlt nur punktförmig. „Noch ist die Leuchtstofflampe unschlagbar günstig, doch die LED wird kommen“, so Trampert.

Tipp: Beim Lampenkauf auf die Lichtstärke in Lumen (kurz „lm“) achten und sie durch die Watt-Zahl teilen. Je höher, desto besser für Börse und Umwelt.

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