Horsche ma...!

Warmes Gefühl statt kaltes Metall


Der Griff an kaltes Metall lässt uns zusammenzucken. Krankenschwestern, die mit dem bloßen Unterarm große Türklinken betätigen, kennen das nur zu gut. Menschen, die an Rheuma und Gicht leiden, scheuen sich, kühle Stützgriffe und Haltestangen fest anzupacken.

Doch der Sanitärhersteller HEWI Heinrich Wilke aus Bad Arolsen, Spezialist für barrierefreie Bäder, hat dafür jetzt eine Lösung entwickelt. Ein neues Beschichtungsverfahren („Chrom-Optics“) macht’s möglich: Auf ein Kunststoff-Teil lässt sich eine spezielle Schicht aufbringen, die in Härte und Aussehen Metall (Chrom) gleicht.

Der Vorteil: Die Oberfläche fühlt sich angenehm warm an wie Kunststoff („warm touch“). Aber – hält so eine Beschichtung der täglichen Belastung stand? „Unsere Produkte weisen eine hohe Kratz- und Schlagfestigkeit auf“, versichert Geschäftsführer Thorsten Stute. Die chromoptischen Oberflächen halten auch UV-Licht, Desinfektions- und Reinigungsmittel aus.

Und das Verfahren ist umweltfreundlich, da es im Gegensatz zu herkömmlichen Verchromungs-Verfahren ohne Schwermetalle (Chrom III, Nickel, Kupfer) auskommt.

 

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