Telemedizin

Videosprechstunden sind bald Kassenleistung

Berlin. Ein Drittel der Bundesbürger hat keine Scheu vor Telemedizin: 34 Prozent würden bei einem Arzt, den sie nicht kennen, eine Video-Sprechstunde besuchen. Und 30 Prozent würden sich von einem Roboter behandeln lassen (wenn er das besser kann als der Arzt).

28 Prozent haben im Internet schon aktiv medizinische Fragen gestellt, etwa in Gesundheitsforen. Diese Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage stellte jetzt die Schwenninger Krankenkasse vor. Sie betont: „Traditionelle und digitale Medizinwelt schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich.“ Ab 1. Juli werden laut Bundesgesundheitsministerium Online-Videosprechstunden von den Kassen bezahlt.

Wie erfolgreich so etwas sein kann, zeigt seit 2015 das Pilotprojekt „Telelandarzt“ eines Mediziners aus Lindlar bei Köln (tele-arzt.com): Seine Assistentin besucht Patienten und sendet Messwerte oder auch Fotos in die Praxis. Wenn nötig, wird der Arzt per Videotelefonie aufs Tablet zugeschaltet.HOF


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