Warum eigentlich …

… verwenden Förster spezielle Markierfarbe?

Foto: Werk

Im Herbst sichten Förster den Wald und entscheiden, welche Bäume gefällt werden. Zum Markieren der Bäume verwenden sie Forstmarkierungsfarbe: „Sie muss extrem wetter- und temperaturbeständig sein und darf in der Sonne nicht verblassen“, erklärt Alexander Remmele, Verkaufsleiter beim Farbexperten Motip Dupli im baden-württembergischen Haßmersheim.

Die am Standort entwickelte Farbe muss auf glatter Rinde ebenso gut halten wie auf rauer und darf nicht ins Holz eindringen: „Wir geben der Rezeptur ein spezielles Bindemittel bei“, verrät der Experte. Auch die hohe Qualität der Farbpigmente ist wichtig. Mitarbeiter am Standort Schwerte (Nordrhein-Westfalen) rühren die Pasten an.

Anhand der leuchtenden Neon-Farbtöne erkennen die Fahrer der Holzerntemaschinen auf einen Blick, welche Bäume sie entnehmen sollen. Mit nicht leuchtenden Farben kennzeichnet der Förster hingegen Einfahrtsschneisen und wertvolle Zukunftsbäume. Diese Pflanzen dürfen keinen Schaden nehmen: „Deshalb müssen die Farben zwischen acht und zehn Jahre halten“, sagt Remmele. Umweltverträglich sind sie obendrein – das prüft das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik.


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