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UV-Filter für Sonnencreme

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Sonnenlicht besteht aus sichtbarer und unsichtbarer ultravioletter Strahlung. Cremes mit UVA- und UVB-Filtern schützen die Haut davor. Zu den größten Anbietern chemischer und physikalischer Wirkstoffe weltweit zählt der Chemie-Konzern BASF in Ludwigshafen.

„Chemische UV-Filter nehmen die Strahlung auf und wandeln sie in harmlose Wärme um“, erklärt BASF-Chemiker Dietmar Hüglin. Die Absorber-Moleküle müssen die Energie verarbeiten, ohne mit anderen Molekülen zu reagieren oder sich am Licht zu verändern. Sonst wären sie unwirksam. Je höher die Konzentration, desto höher ist auch der Lichtschutzfaktor.

Physikalische Filter sind maximal ein fünftausendstel Millimeter große Partikel aus Titandioxid oder Zinkoxid und auf der Haut unsichtbar. „Sie funktionieren wie Minispiegel“, so der Experte. UV-Strahlung wird von ihnen reflektiert, gestreut oder absorbiert.

Interessant: Kurzwellige UVB-Strahlung verursacht Sonnenbrand. Langwellige UVA-Strahlung schadet aber ebenso: Sie dringt tiefer in die Haut ein und regt den Abbau von Bindegewebsfasern an. „Die Haut verliert an Spannkraft, Feuchtigkeit und altert früher“, so der Chemiker. Diese Effekte bleiben oft über Jahre unbemerkt.


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