Standort NRW

US-Firmen sorgten für die meisten neuen Stellen

NRW-Wirtschaftsförderung lockte 100 Unternehmen an

Düsseldorf. Nordrhein-Westfalen steht bei ausländischen Investoren hoch im Kurs: Allein im Jahr 2010 konnte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft „NRW. Invest“, 100 Unternehmen ins bevölkerungsreichste Bundesland locken. Zudem betreute sie zehn Erweiterungsinvestitionen.

Insgesamt brachte das 3.277 neue Arbeitsplätze an Rhein und Ruhr, fast 60 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies war das beste Ergebnis in der 50-jährigen Geschichte der Wirtschaftsförderung.

Für die meisten Jobs sorgten Unternehmen aus den USA: Sechs Firmen schufen zusammen 1970 zusätzliche Stellen. Die Amerikaner bauten vor allem arbeitsplatzintensive Logistikzentren im Land auf.

Bei der Zahl der Investoren hingegen führt China die Bilanz 2010 an. 45 Firmen aus der Volksrepublik engagierten sich in NRW. Erfreuliche Fol-ge: 700 neue Stellen.

2011 noch bessere Bilanz erwartet

„Im April letzten Jahres haben wir mit unserer neuen Repräsentanz in Peking ein weiteres Büro in China eröffnet. Wir sind zuversichtlich, zukünftig verstärkt Investoren aus dem Großraum Peking für NRW zu gewinnen“, so Petra Wassner, Geschäftsführerin von NRW.Invest. Nordrhein-Westfalen entwickelte sich laut Wassner in den vergangenen Jahren für viele Investoren zum wichtigsten Standort in Deutschland oder gar in Europa.

2011 erwartet sie eine noch bessere Bilanz. Auch dank eines neuen Standortmarketings: Es soll den Bekanntheitsgrad des Landes in der Ferne noch weiter erhöhen. Die Kampagne wird voraussichtlich Ende Mai präsentiert.

NRW.Invest hat im letzten Jahr mehr als jede zweite ausländische Investition im Lande betreut. 11.700 ausländische Unternehmen sind in NRW tätig.


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