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Technische Kunststoffe sind gefragt

Was unterscheidet Standardkunststoff von technischem Kunststoff? Es sind besondere Eigenschaften wie Wärmebeständigkeit, mechanische Belastbarkeit oder fehlende elektrische Leitfähigkeit. Hier investiert die BASF stark.

Inspektion: BASF-Mitarbeiter checken die neue Anlage vor Inbetriebnahme. Foto: Werk

Inspektion: BASF-Mitarbeiter checken die neue Anlage vor Inbetriebnahme. Foto: Werk

Schwarzheide. Was haben Ölwannen, Motorträger, Sensoren sowie Steckverbinder und Stühle gemeinsam? Sie bestehen heute meistens aus Kunststoff. Genauer: aus technischem Kunststoff, also speziellen Polymeren. Das sind große Moleküle aus sich wiederholenden Grundeinheiten.

Aber was unterscheidet einen Standardkunststoff von einem technischen Kunststoff? Letztlich sind es die besonderen Eigenschaften, die man dem Werkstoff durch Zusätze mitgibt. Die große Wärmebeständigkeit zum Beispiel, die hohe mechanische Belastbarkeit oder auch die fehlende elektrische Leitfähigkeit.

BASF erweitert Anlage auf 700.000 Tonnen

Der technische Kunststoff wird in der heutigen Industrie immer öfter verwendet. Oft ersetzt er konventionelle Materialien wie Stahl, da er etwa Autos leichter und umweltfreundlicher macht. Beispiel: Der Ladeluftverteiler des neuen Alfa Romeo Giulia besteht aus dem Produkt Ultramid von der BASF.

An seinem Standort Schwarzheide in Brandenburg hat der Chemiekonzern gerade die Produktionsanlage erweitert (50 neue Jobs) und in Betrieb genommen. Hier entstehen nun bis zu 700.000 Tonnen Ultramid und Ultradur im Jahr. Damit ist Schwarzheide der weltgrößte BASF-Standort für diese Materialien.


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