Fahrzeugbau

Stromer zum Spar-Preis


Kecke Kiste: Kirchhoff Automotive-Entwicklungschef Christoph Wagener mit Präsentationsmodell. Foto: Werk

Innovatives Elektro-Auto rollt bald aus NRW an

Mehrere Firmen aus Südwestfalen stellen zusammen mit den Unis Aachen und Siegen ein Elektro-Auto auf die Räder. Es soll im September auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt anrollen.

Der „StreetScooter“ ist eine völlig neue Entwicklung. Die Produzenten verzichten auf teuren Schnickschnack, fahren einen konsequenten Sparkurs. Denn das Auto soll nur 5.000 Euro kosten. Freilich ist in dem Preis die teure Batterie nicht enthalten. Die soll von den künftigen Fahrzeuglenkern geleast werden.

Die Karosserie des E-Mobils hat es in sich: Dafür haben die Kfz-Zulieferer Kirchhoff Automotive und Gedia (beide Attendorn) sowie der Stahlkonzern ThyssenKrupp Steel Europe (Duisburg) gemeinsam mit der Uni Siegen einen komplett anderen Weg eingeschlagen.

Eine Ladung reicht bis 130 Kilometer

Eine einzige Plattform reicht für sieben Varianten: vom Coupé bis hin zum Cabrio. Zudem wird die Karosserie ausgesprochen leicht sein. Flexibel ist auch die Stromversorgung des gut 100 Kilometer schnellen E-Mobils. Drei Akku-Packs passen hinein.

Jedes von ihnen ermöglicht eine Reichweite von 45 Kilometern – macht insgesamt rund 135 Kilometer.

 

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