Erfolgsstrategien

„Spitzenqualität fällt nicht vom Himmel“

Der 17. Hessische Unternehmertag steht ganz im Zeichen von „Made in Germany“

Wiesbaden. Es ist das Top-Ereignis des Jahres: der hessische Unternehmertag. Diesmal steht „Made in Germany“ im Mittelpunkt. Da sind Höchstleistungen angesagt.

„Spitzenqualiät fällt nicht vom Himmel, sondern  wächst auf dem Fundament einer stabilen Standortpolitik“, so Professor Dieter Weidemann, Präsident der Vereinigung hessischer Unternehmerverbände. Und 1.200 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien spenden in Wiesbaden anhaltenden Beifall.

Weidemann fordert im Namen der Wirtschaft sechs Bausteine für eine moderne Infrastrukturpolitik von der Landesregierung ein, die den Qualitätsbegriff „Made in Germany“ auch in der Zukunft sichern.

Die Weiterentwicklung des Frankfurter Flughafens.

Die Entwicklung Hessens zum Logistikstandort Nummer eins in Europa.

Einen breiten Energie-Mix von Biomasse bis Kernkraft für sichere und bezahlbare Energie.

Die Neuordnung der Region FrankfurtRheinMain.

Eine Bildungspolitik, die mehr auf individuelle Leistung setzt.

Und eine Sozialpolitik, die sich auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze konzentriert.

Grundlage dieser Bausteine ist eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger. Dort wurde untersucht, welche unterschiedlichen Erfolgsstrategien und globalen Arbeitsteilungen hessische Zukunftsunternehmen nutzen.

Typische Erfolgsstrategien

Beispielhaft nahm man dafür die Deutsche Bank, die Deutsche Lufthansa, Fraport, die Isabellenhütte Heusler, manroland und Merck unter die Lupe.

Das Ergebnis: Sechs Top-Unternehmen, sechs Branchen und sechs Erfolgsstrategien, die auch typisch sind für die gesamte hessische Wirtschaft mit ihren vielen versteckten Marktführern.

Die Untersuchung „Exzellenz ,Made in Hessen’“ hat gezeigt, dass die Produktion in Hessen nur so lange Zukunft hat, so lange in Hessen auch entwickelt wird und Innovationen auf den Markt kommen.

Weidemann: „Nur wenn wir weiter exzellente Qualität produzieren, kann Entwicklung und Innovation am Standort auf Weltniveau stattfinden.“

AKTIV zeigt an drei Beispielen, wie Unternehmen „Made in Germany“ umsetzen.

Mehr im Internet: www.vhu.de


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