Warum eigentlich …

… spezielles Bettzeug bei Hausstaub-Allergie?

Hatschi! Die Augen brennen, man muss zum Taschentuch greifen. So geht es Menschen mit Hausstaub-Allergie, wenn sie im Bett liegen. Helfen soll neue, spezielle Bettware, die das Tübinger Unternehmen CHT mitentwickelt hat.

Foto: Fotolia

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Morgens ausgeschlafen und erholt aufwachen – davon träumen Hausstaub-Allergiker. Die Realität sieht anders aus: Die Augen schwellen zu, die Nase ist verstopft. Ursache der Beschwerden sind die Ausscheidungen der Hausmilbe in Bettzeug und Matratze.

Helfen können spezielle Decken, Unterbetten und Kopfkissen, welche die sogenannten Allergene binden. Ein ganz neues Hightech-Material kommt jetzt zum Beispiel aus Baden-Württemberg. Zwei Jahre lang forschte das Chemie-Unternehmen CHT in Tübingen mit dem Bettwaren-Experten Centa-Star an der Lösung. Das neue Material ist mit einem besonderen Polymer ausgerüstet und funktioniert buchstäblich wie ein Magnet. „Die Füllung und der Stoff sind mit negativ geladenen Teilchen ausgerüstet. Diese ziehen die wiederum positiv geladenen Allergene der Hausmilbe an – und binden sie nachweislich“, erklärt Andreas Troscheit, Fachmann für Textilausrüstungen bei CHT.

Im Frühjahr kommt die zum Patent angemeldete Bettware auf den Markt. Praktisch: In der Waschmaschine lösen sich die lästigen Allergene. „Die Bindekapazität ist dann wieder voll gegeben“, so Troscheit.


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