Warum eigentlich ...

… sparen LEDs bei der Weihnachtsdeko Strom?

Foto: Konstsmide, Lang

Längst strahlt an Weihnachten nicht nur die Tanne im Wohnzimmer. Ganze Straßen, Dächer, Balkone und die Bäume im Garten werden mittlerweile weihnachtlich mit Lichterketten beleuchtet. Der Glanz hat jedoch seinen Preis und sorgt spätestens mit der Stromrechnung für eine unliebsame Überraschung.

Verwendet man Lichterketten mit sogenannten lichtemittierenden Dioden (bekannt als LEDs), lassen sich bis zu 80 Prozent Strom einsparen. Sie arbeiten nämlich wesentlich energieeffizienter als klassische Glühbirnen. „LEDs wandeln bis zu 70 Prozent der Energie in Licht um“, erklärt Rainer Vierbaum, Standortleiter von Evonik Industries in Rheinfelden. „Die klassische Glühbirne schafft gerade mal 5 Prozent.“ Das Chemie-Unternehmen produziert den Rohstoff für die Glaslinsen, welche die Dioden umschließen und so vor Nässe, Kälte und Hitze schützen.

Der Unterschied: Bei der Glühbirne bringt der Strom den „Glühfaden“ zum Leuchten und erwärmt die Lampe dabei auf bis zu 300 Grad. Diesen Wärme- und Energieverlust haben LEDs nicht, denn die Dioden sind sogenannte „Halbleiter“. Der Durchfluss von Strom ermöglicht, direkt Lichtteilchen (Photonen) zu erzeugen. Dabei werden die Dioden maximal 50 Grad warm. LEDs enthalten zudem, anders als Energiesparlampen, kein kritisches Quecksilber. Auch ihre Lebensdauer ist top: Sie leuchten im Schnitt 20.000 Stunden und somit gut 20-mal länger als herkömmliche Birnen.


Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang