Kampagne „Wir sind das Herz der Wirtschaft“

So wecken Mitarbeiter und Arbeitgeber Begeisterung für ihre Branche


Rüsselsheim. Das Band wird mal kurz angehalten. Jetzt muss alles flott gehen, um ein Foto zu machen – direkt in der Opel-Endmontage in Rüsselsheim. Schnell huschen alle auf ihre Plätze, strahlen in die Kamera, und das Bild für die Kampagne „Wir sind das Herz der Wirtschaft“ ist im Kasten.

Dabei zu sein bei der Aktion für die Betriebe der Metall- und Elektro-Industrie, ist für die Mitarbeiter keine Frage. „Wir sind doch das Herz der Wirtschaft, denn ohne Produktion läuft nichts in Deutschland“, sagt Faruk Uzay.

Der Betriebsschlosser ist stolz auf die Leistung, die er und seine Kollegen erbringen. In Rüsselsheim fertigt Deutschlands ältester Autobauer mit rund 3.200 Mitarbeitern den Insignia und den fünftürigen Astra.

„Sie bauen tolle Autos, weil sie jeden Tag aufs Neue ihre vielfältigen Qualifikationen zusammenbringen – mit Spaß an der Sache und berechtigtem Stolz“, so Personalvorstand Holger Kimmes. Er begrüßt die Kampagne der Arbeitgeberverbände: „Sie ist gut, weil sie Wirtschaft ein Gesicht gibt.“

Auch Wolf Matthias Mang, Geschäftsführer von Arno Arnold in Obertshausen und seine Mitarbeiter sind dabei. „Keine andere Branche hat so eine Bedeutung für Wachstum und Wohlstand in unserem Land. Wir führen Menschen zusammen, bilden aus, geben Pers­pektiven, und das tragen wir jetzt auch nach außen“, betont Mang.

Der Betrieb, den er mit seiner Frau Simone Weinmann-Mang führt, stellt mit knapp 100 Leuten Industrieabdeckungen für Maschinen her.

Auch beim Automobilzulieferer Continental in Babenhausen ließen sich Mitarbeiter gern mit dem roten Würfel, einem Kennzeichen der Kampagne, ablichten. Hier entwickeln und fertigen 2.400 Menschen innovative Produkte für die Auto-Industrie. Werkleiter Oliver Woller: „Wir verstehen uns als Herz der Wirtschaft, weil wir einmalige Technologien und Kompetenzen verbinden.“

„Unsere Produkte machen den Qualitätsanspruch von ,Made in Germany‘ erst möglich“

Als wichtiges Rad im Getriebe der M+E-Industrie versteht sich P. Müller in Roßdorf. 40 Beschäftigte produzieren hier Präzisionsmesswerkzeuge, auf den Mikrometer genau. „Auch bei uns schlägt das Herz der Wirtschaft, denn ohne Prüfmittel wäre der Qualitätsanspruch des Made in Germany gar nicht möglich“, sagt Geschäftsführer Alfred Burzan.

TB & C Outsert Center in Herborn ist spezialisiert auf die Outsert-Technologie, die Kunden viel Zeit und Geld spart. Geschäftsführer Hartmut Groos: „Damit lohnt es sich wieder, hier in Deutschland zu produzieren, deshalb gehören auch wir zum Herzen der Wirtschaft!“

Diese Beispiele zeigen: Das Herz der Wirtschaft schlägt in vielen hessischen Metall- und Elektro-Unternehmen.

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