„Horsche ma …“

So halten uns Chemiefasern warm und trocken


Dank neuartiger Chemiefasern muss im Winter keiner mehr frieren. Foto: fotolia

Früher war alles besser? Gar nicht wahr! Zu knackigem Winterwetter gehörten früher auch eisige Finger und gefrorene schwere Kleidung. Heute verhelfen uns Chemiefasern zu wintertüchtigen Sportklamotten, die warm und trocken halten und geschmeidig bleiben.

Funktionsbekleidung aus Polyester besitzt verschiedene Eigenschaften. „Der Trick sind mehrere Schichten, die man kombiniert“, weiß Sabine Schübel, Expertin beim Textilfaserhersteller Trevira in Hattersheim. Außen eignet sich wetterfestes Mikrofasergewebe („Trevira Finesse“). Dessen Poren sind 3.000-mal kleiner als ein Regentropfen. „Die lassen weder Wind noch Wetter durch.“

Die Moleküle des Wassers sind wiederum 3.000-mal kleiner als die Poren. Schübel: „Feuchtigkeit wie Schweiß kann verdunsten, es gibt keinen Hitzestau.“ Für Wärme sorgt die Chemiefaser in Fleecematerialien wie „Trevira Polair“: „Feinste Filamente schaffen einen flauschigen Stoff mit Milliarden von Luftkammern“, so Schübel. „Das gleicht die Temperatur aus und reguliert die Feuchtigkeit.“

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