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So geht die Elektrolyse


Chlor: Die Produktion einer Tonne frisst 3.400 Kilowattstunden Strom. Foto: getty

Chlor gewinnt man durch Chlor-Alkali-Elektrolyse, in Bitterfeld mit dem „Membranverfahren“. Dazu löst man Salz (Natriumchlorid) in Wasser und leitet es durch eine Elektrolyse-Zelle. Hier passiert die Reaktion.

Der an die beiden Elektroden angelegte Stromkreis setzt die Lösung unter Spannung. Die negativ geladenen Chlorid-Ionen zieht es zur Anode, dort entsteht das Chlor. An der Kathode entstehen Wasserstoff und Natronlauge.

Membran als Ionen-Mauer

Die zwischen den Elektroden befindliche Membran trennt beide Seiten – sie ist für negative Ionen undurchlässig. Deshalb ist die entstehende Natronlauge kaum durch Salz verunreinigt.

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