Horsche ma …!

So funktioniert ein Kontrastmittel


Foto: dpa

Wenn der Magen zwickt, wenn Darm oder Herz Probleme machen: Dank Röntgen, Computer- oder Mag-netresonanz-Tomografie ist die Ursache bald gefunden. Die Untersuchungsverfahren machen Knochen problemlos sichtbar. Blutgefäße oder Organe sind aber ohne Hilfsmittel auf den Aufnahmen nur schlecht zu erkennen.

Für eine Röntgen-Untersuchung des Herzens spritzt man dem Patienten deshalb ein Kontrastmittel: „Das lässt die Strahlen schlechter durch als das umliegende Gewebe“, erklärt Oliver Heine, Arzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Pharma-Unternehmen Guerbet in Sulzbach.

Wo das Kontrastmittel ist, wird das Röntgenbild der Blutgefäße um das Herz deshalb hell. Und man kann Verengungen besser erkennen. Bei der Magnetresonanz-Tomografie, die schonend mit Magnetfeldern und Radiowellen arbeitet, ist es etwas anders. „Hier wirken Kontrastmittel nur unterstützend“, so Heine. „Sie beeinflussen das Gewebe und verstärken oder schwächen so das Signal.“

Artikelfunktionen


'' Zum Anfang