Warum eigentlich …

… sind Kreditkarten so haltbar?

Fast jeder von uns hat Plastikgeld in der Tasche – in Form einer Kreditkarte zum Beispiel. Was die Kunststoff-Karten so enorm robust macht, verrät Julia von Lehmden vom Chemie-Experten Ineos Solvents in Herne.

Foto: Fotolia

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Gut ein Drittel der Deutschen nutzt Kreditkarten. Die sind robust – dank eines festen Verbunds von Kunststoff-Folien. Spezialist für den Halt ist Ineos Solvents mit Werken in Moers und Herne.

Kontonummer, Name des Inhabers, Gültigkeitsfrist – alles ist auf den Folien aufgestanzt. Ein Magnetstreifen speichert die Daten. Es gibt Sicherheitsmerkmale wie aufgedruckte Reliefs und einen elektronischen Chip. Farben kennzeichnen die Dachmarken, eine Silber-, Gold- oder Platinbeschichtung steht für einen besonderen Kreditrahmen.

Wie aber setzt man die „Sandwich-Teile“ zusammen? „Mithilfe von Lösungsmitteln lassen sich die einzelnen Folien verkleben und verarbeiten“, verrät Julia von Lehmden, Sprecherin von Ineos Solvents. Das Chemie-Unternehmen produziert diese Substanz (Methylethylketon). Das sauerstoffhaltige Lösemittel befreit die Folien von Verunreinigungen. „So haften sie besser aneinander und lassen sich einsiegeln, also dauerhaft laminieren.“ Der Clou: „Dieses Produkt ist zusätzlich fettlösend“, so von Lehmden. „Das macht die Verbindung zwischen den Folienschichten besonders stark.“


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