Urteil

Schwarzarbeit: Keine Haftung für Pfusch

Ohne Rechnung: Der Vertrag ist laut Gericht nichtig. Foto: dpa

Wer Handwerker schwarz beauftragt, hat keinen Anspruch auf Nachbesserung, falls die Arbeiten schlecht ausgeführt worden sind. Eine Hausbesitzerin in Kiel hatte für das Pflastern der Auffahrt zu ihrem Grundstück einen Preis von 1.800 Euro vereinbart. Der Betrag wurde bar und ohne Rechnung ausbezahlt. Später entdeckte die Kundin Unebenheiten. Vor Gericht wollte sie durchsetzen, dass der Handwerker die Mängel beseitigt. Die Richter erklärten den Vertrag jedoch für nichtig, weil er gegen das Schwarzarbeitergesetz verstößt. Damit fällt auch die Gewährleistung weg (Bundesgerichtshof, 1. 8. 2013, VII ZR 6/13).


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