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Schutz für Farben

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Wenn Hausfassaden durch Regen oder Kondenswasser feucht werden, machen sich auf der Oberfläche schnell Pilze und Algen breit. Die Folge: Es entstehen unansehnliche grüne und schwarze Flecken.

„Viele Bestandteile einer Beschichtung schmecken den Mikroorganismen“, erklärt Thomas Wunder, Mikrobiologe beim Spezialchemikalien-Hersteller Thor. Schon geringe Mengen reichen als Nährstoff aus. Um das Wachstum von Keimen über lange Zeit zu verhindern, stellt das Unternehmen in Speyer Schutzmittel für Farben und Putze her. Als Wirkstoffe dienen chemische Verbindungen, die auch in Haushaltsreinigern und Klebern zum Einsatz kommen. „Sie zerstören die Strukturen und lebenserhaltenden Funktionen der Mi­kroorganismen“, so Wunder. Dank einer speziellen Technologie lassen sich die Aktivstoffe so verkapseln, dass ­ihnen Umwelteinflüsse kaum etwas anhaben.

Nur wenige Tropfen Schutzmittel in einem Eimer Farbe müssen ausreichen: „Es gilt, eine Vielzahl von Organismen mit wenig, aber hochwirksamem Zusatz gleichzeitig unwirksam zu machen“, sagt der Experte. „Ohne Risiko für den Anwender und die Umwelt.“ 


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