Warum eigentlich …

… schützt eine Impfung vor Hirnhautentzündung?

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Sie sind lästig und gefürchtet: Zecken! Ihr Stich überträgt Krankheitserreger wie Bakterien und Viren. Die lösen die Infektionskrankheit Lyme-Borreliose oder die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) aus, eine gefährliche Hirnhautentzündung. Gegen Letztere kann man sich mit einer Impfung schützen, die der Impf-Spezialist Novartis Vaccines im hessischen Marburg herstellt.

Zecken sind extrem zäh, überleben zwei Jahre ohne Nahrung und einen Vollwaschgang bei 60 Grad. Gefährlich werden den Holzböcken nur frostige Nächte bei minus 20 Grad. Das Robert-Koch-Institut in Berlin empfiehlt deshalb Personen, die in Risikogebieten leben, dringend eine Schutzimpfung.

„Bei einer FSME-Impfung werden abgetötete Erreger gespritzt, die keine Krankheit mehr auslösen können“, informiert Novartis Vaccines. Der Körper wird jedoch zur Bildung von Abwehrstoffen angeregt und entwickelt Antikörper. Nötig sind drei Impfungen in 21 Tagen. Wichtig: Die Zecke nicht mit Öl, Alkohol, Äther oder sonstigen Lösungen beträufeln, sonst leert sie im Todeskampf den Inhalt von Magen und Speicheldrüse in die Wunde.


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