Warum eigentlich ...

... schützen Textilien heute besser vor Sonne?


Foto: picture-alliance

Die Sonne ist da! Raus in die Natur. Doch vergessen Sie Ihre Haut nicht. Die braucht Schutz vor UV-Strah­len. Wer lange im Freien arbeitet, joggt oder radelt, soll­te sich eincremen sowie Hemd, Hose und Mütze tragen. Sie sind der wirksamste Schutz. Spezial-Textilien leisten dabei mehr als Baumwoll-Sachen. Wie das geht?

Möglich machen es Stoffe mit eingebautem Sonnenschutz. Das sind Mikrofasergewebe aus Polyamid. „Die Fasern sind speziell dafür ausgerüstet und blocken die UV-Strahlen ab“, schildert Thomas Gentner, Leiter Technische Entwicklung beim Garn- und Faser-Spezialisten Nilit in Östringen.

Zudem packt man möglichst viele ex­trem dünne Fasern in einen Garnfaden und bauscht das Faserbündel auf. „Dadurch hält man zusätzlich schädliche Lichtstrahlen ab“, beschreibt der Experte den Effekt.

Ergebnis: Ein UV-T-Shirt aus Polyamid schützt die Haut bis zu zehnmal besser als eines aus Baumwolle. Wie gut ein Kleidungsstück schützt, erkennen Sie am Sonnenschutz-Faktor UPF. Der gibt an, wie viel mal länger man in der Sonne bleiben kann als ohne Schutz. Mit Faktor 50 also etwa 50-mal länger.

Tipp: Achten Sie auf das Siegel „UV-Standard 801“. Solche Textilien sind nicht nur trocken, sondern auch nass und gedehnt auf UV-Schutz getestet.

 

 

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Schlagwörter: Textil Gesundheit

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