Warum eigentlich …

… schützen Fluoride vor Karies?


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Auf Bonbon- und Schokoladen-Genuss folgt ein Säureangriff im Mund. Denn Karies-Bakterien, die ein Bestandteil der Zahnbeläge sind, wandeln den Zucker in Säuren um. Die Folge: Der Zahnschmelz wird angegriffen und abgebaut – es entsteht ein Loch.

Mit dem Verzicht auf Zucker und regelmäßigem Zähneputzen kann man Karies vorbeugen – unterstützt von einer geeigneten Zahnpasta. „Fluoridhaltige Zahncremes und Mundspülungen erhöhen die Widerstandskraft der Zähne“, erklärt Zahnpflege-Experte Robert Eichler von GABA. Das Unternehmen in Lörrach stellt Mund- und Zahnpflegeprodukte her. Fluoride sind Mineralsalze. Sie enthalten FluoridIonen, die negativ geladen sind.

„Zusammen mit den positiv geladenen KalziumIonen der Zahnoberfläche und des Speichels bilden sie eine feste Mineralschicht“, so Eichler. Und ergänzt: „So werden weniger Mineralien aus dem Zahn gelöst, der Zahnschmelz wird wieder härter.“ Außerdem hemmen Fluoride das Wachstum der Bakterien. Die Folge: Ihr Stoffwechsel reduziert sich, sie produzieren weniger Säure.

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