Schneller in die weite Welt

Bessere Anbindung der Region Siegen-Wittgenstein gefordert

Einen Namen hat sie schon: „Route 57“. So nennt die Initiative „Entwicklungsachse Siegen-Wittgenstein“ ihre geforderte schnellere Verbindung Richtung Westen und den beiden Autobahnen A45 und A4. Hinter der Aktion stecken Unternehmen, Gewerkschaften, Politiker und die Industrie- und Handelskammer Siegen.

Auch die Bürger machen mobil

Sie machen sich stark für eine neue Achse aus Ortsumgehungsstraßen von Erndtebrück über Hilchenbach nach Kreuztal und Siegen. An der Strecke liegen viele IndustrieBetriebe. So auch der Schrauben-Hersteller Ejot, dessen Geschäftsführer Christian Kocherscheidt Sprecher der Initiative ist. Den Namen Route 57 hat man gewählt, weil die Postleitzahl der zu verbindenden Kommunen mit den Ziffern 57 beginnt.

Die Akteure wollen nicht nur mit Plakaten für ihr Anliegen werben. DGB-Regionalvorsitzender Willi Brase: „Ich kann mir vorstellen, dass bald Aufkleber mit dem Logo auf mehreren Tausend Autos kleben.“ Schließlich haben sich bei einer Unterschriftenaktion vor ein paar Monaten 11.000 Bürger für die neue Route ausgesprochen.

Ob die Verbindung aber bald Wirklichkeit wird, steht in den Sternen. Die Landesregierung gibt derzeit der Sanierung bestehender Straßen absoluten Vorrang.

 


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