Rente

Renten-Einheit ab 2025

Berlin. 35 Jahre nach der Wiedervereinigung soll es so weit sein: Ab 2025 gelten im Rentenrecht einheitliche Regeln für Ost und West. Auf die Finanzierung der dafür veranschlagten Milliarden haben sich die beiden zuständigen Ministerien kürzlich geeinigt, der Gesetz­entwurf ist nun in Arbeit.

Ab 2018 sollen die Ost-Rentenwerte stufenweise auf West-Niveau angehoben werden. Im Gegenzug entfällt die sogenannte Höherwertung ostdeutscher Löhne (derzeit bringt die gleiche Beitragszahlung im Osten mehr Rente als im Westen, was das unterschied­liche Lohnniveau ausgleichen soll).

Zunächst wird die Angleichung nur aus der Rentenkasse finanziert, ab 2022 beteiligt sich der Bund mit einem Zuschuss. Auf Dauer dürften die Extra­Kosten bei knapp 4 Milliarden Euro im Jahr liegen, von denen dann rund die Hälfte über Steuereinnahmen finanziert werden soll – und der Rest über die laufenden Beitragszahlungen von Beschäftigten und Betrieben.


Mehr zum Thema:

Alt gegen Jung, Berufstätige gegen Ruheständler – beim Thema Rente brennt ganz schnell der Baum. Lesen Sie unser großes Themen-Special mit vielen Fakten, Tipps und einem familiären Streitgespräch zur Altersvorsorge.

Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang